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Clones und Marken

“Look-a-like” Clones:
Diese Klone unterscheiden sich vom Original in der Hinsicht, dass ihr Designer beabsichtigt, beim Käufer all die positiven Eigenschaften des Originals in Erinnerung zu bringen. Jedoch beziehen sich die Eigenschaften nur auf Äußerlichkeiten, sprich: Form, Farbe, Größe evtl. Gewicht. Was bei diesen Klonen nie „kopiert“ wird: die tatsächlichen Spieleigenschaften. Wenn für Sie nur die Äußerlichkeiten zählen, dann können Sie hier am meisten Geld sparen. Doch das Spiel wird dadurch garantiert nicht verbessert.

Knock-offs and Copycats:
Der nächste Schritt liegt auf der Hand. Es wird nicht nur versucht, das Design zu klonen, sondern auch die Spieleigenschaften. Hier handelt es sich um sog. Copycats. Diese reichen in Sachen Spieleigenschaften fast bis an das Original heran, doch in den meisten Fällen werden billigere Bauteile/Materialien verwendet. Was auf  lange Sicht den Spieleigenschaften schadet und somit den Schläger wieder zur „billigen Kopie“ abstempelt.

Aktuell in Deutschland verfügbare Clones:
Hier braucht man eigentlich nicht viel schreiben, nur: wer billig kauft, kauft zweimal. 99% der aktuellen “markenfreien” Angebote sind ihr Geld nicht wert und zum Golfspielen nur seltenst geeignet.

Marken und Markenehre:
Die Hochzeit der Marken bzw. der Schläger, die durch Marken entwickelt und gefertigt wurden, ist leider Vergangenheit. Wo einst Praktiker waren, sind heute Marketingstrategen. Wo Erfahrung etwas wert war, zählt heute nur noch der Rotstift. Die jüngsten Produkte der Top-10-Marken machen dies überdeutlich. Effektvolles Design übertüncht eine immer billiger werdende Fertigung. Was gestern geschmiedet wurde, wird heute gegossen. Was einst kompliziert mehrteilig zu bauen war (aber auch überragend zu spielen), wird heute rationell in einem Stück vom Fliessband auf den Markt befördert.

Aber es kommt noch schlimmer: wo einst das Material im Wettbewerb seine Sporen verdienen musste, werden Testberichte und Neuvorstellungen geschickt auf die richtige Tonart getrimmt und die Tourspieler mit gänzlich anderem Equipment in ähnlicher Optik bedient.