[Golfschläger Golfschlaeger Golfsport]
[Golfschläger]
[Das Grundschwungmodell]
[Guter Pro, schlechter Pro]
[Golfbegriffe]
[Schwungproblem: Slice]
[Schwungproblem: Weite]
[Schwungproblem: Konstanz]
[Schwungproblem: Präzision]
[3 goldene Schwungtipps]
[Welche Schläger gibt es]
[Gute Schläger, schlechte Schläger]
[Neue Technik, alte Technik]
[Kauftipps]
[Clones und Marken]
[Fitting]
[Was ist Loft, Lie und Launch]
[Handicap-System]
[Wett- und Zählspiele]
[Platzreife mit Tücken]
[Präzisions-Golfschläger]
[Testberichte]
[Schäfte]
[Mix]
[Crossgolf]
[Golfplatz]
[Geschichte]
[Physik des Golfballs]
[Bi-Matrix-Schäfte]
[Billiger = besser?]
[Golf-Links]

Gemischtes zum Golfsport

Bastelstunde vs. Kaufrausch
Wenn man den Golfvirus intus hat, möchte man weiterkommen. Irgendwann steht dann auch neues Trainingsgerät auf der Wunschliste. Wer hier sucht, wird schnell fündig. Und wenn man allen Versprechungen Glauben schenkt, verfällt man in einen Kaufrausch - garantiert. Aber dies ist auch schon das einzige, was garantiert ist.
Die meisten Sachen kann man sich sparen und wenn man trotzdem der Versuchung erliegt, dann landen diese Errungenschaften recht schnell in der Ecke oder im Müll.
+
Aber es gibt ein paar Dinge, die das Golftraining tatsächlich effektiver machen. Viele davon können improvisiert werden (z.B. Holztees in den Boden stecken für den Inside-Out-Drill), den Rest kann man leicht selbst herstellen (Putt-Trainer mit Rücklauffunktion) und nur ganz wenige lohnen, gekauft zu werden.

Spieltechnik
Beim Putten gibt es drei Fehlerquellen:
+
Richtung der Schwungbahn
... diese muss gerade und auf der Ziellinie sein
+
Ausrichtung der Schlagfläche
... diese muss square zum Ziel sein
+
Tempo des Schwungs
... 1/3 ausholen, 2/3 durchschwingen gilt als Basis des Erfolgs
+

Schwungbahnfehler haben relativ wenig Einfluss auf einen missglückten Putt, eine "schiefgestellte" Schlagfläche des Putters produziert dagegen sehr deutliche Abweichungen. Das Tempo ist selbstredend und sollte so dosiert sein, dass der Ball beim Verfehlen des Lochs ca. 40 cm HINTER diesem zum Stehen kommt.

Late Hit
Das späte Schlagen (spätes Entwinkeln) ist das deutlichste Unterscheidungsmerkmal im Schwung von Pros und Amateuren:
Während kein Pro den Ball NICHT spät trifft, findet man fast keinen Amateur, der den Ball nicht zu früh trifft.

Spieltechnik
Interessante Studie: während sowohl bei normalen Spielern als auch bei Longest-Drive-Golfern die Schulterdrehung einheitlich knapp 90° beträgt, unterscheidet sich die Hüftdrehung drastisch:
Normalspieler 65°
Weitschläger 50°

In beiden Fällen wird die Lehrbuch-Vorgabe von 45° überschritten, wobei die Longdriver die Hüften stärker zurück halten.

Entscheident für einen weiten Schlag ist eine möglichst grosse Spreizung von Schulter- vs. Hüftdrehung = mehr Spannung.

Die genannten Werte sind Durchschnittswerte.

Allgemein
Insgesamt kann man sagen: bessere Golfer schwingen schneller als normale Spieler. Die Gesamtdauer des Schwungs ist also beim Pro kürzer als beim Amateur. Interessant ist jedoch, dass beide Klassen in etwa gleich schnell abschwingen. D.h. der Amateur "trödelt" beim Aufschwung und hetzt beim "Zuschlagen" während der Pro Auf- und Abschwung im Tempo harmonisch verbindet.

Spieltechnik
Eine sehr gute Analysehilfe für den eigenen Schwung und dessen Fehler sind die Abnutzungen am Golfhandschuh (oder der Hand ... Hornhautbildung etc.) sowie am Schlägergriff. Ein bebilderter Vergleichsbogen, wo welche Abnutzung richtig oder falsch ist, kann kostenlos angefordert werden.

Training
Der Griffdruck hat einen absolut direkten Einfluss auf die Spielstärke/Konstanz. Die meisten Golfer halten den Schläger zu fest (und zu tief in der Hand). Dagegen korrigiert der richtige Griffdruck in Verbindung mit einer korrekter Handhaltung fast alle Schlagweiten- und Schwung-Probleme von selbst.
Wer hier Probleme hat, dem sei der Power-Ring allerwärmstens ans Herz gelegt. Kostet nur ein paar Cent und wirkt nachhaltig wahre Wunder.

Trends
Der Golfball kann die Golfrunde beeinflussen, allerdings wird dieser Einfluss oft zu dramatisch dargestellt. Verbesserungen bzw. negative Einflüsse sind nur marginal feststellbar. Ausgenommen davon sind abgenutze Golfbälle (drastisch verringerte Flugweite, unstabiler Flug) sowie Golfbälle mit Unwucht (kommt öfters vor, als man annehmen möchte).
Golfbälle haben neben einem unterschiedlichen Aufbau und vor allem einer unterschiedlichen Ummantelung auch verschiedene Härten (Kompression).
+
Ein harter Ball sollte weiter fliegen, ein weicher nimmt mehr Spin an. Aber wie gesagt: die Unterschiede sind für den Normalspieler gering.
Beide Auswirkungen werden jedoch auch von der Art des Schwunges und vom Schwungtempo beeinflusst.
+
Die Frage "welcher Ball" wird oft gestellt. Pauschale Antwort: sofern Sie kein Single-Hcp. sind, kaufen Sie den Ball einfach nach Preis und Farbe. Was hilft Ihnen als Normalspieler ein 8-Euro-Ball, der 2,35 Meter weiter am Abschlag ist, wenn der nächste Schlag 20 Meter daneben geht?

Allgemein
Mittlere Schlagweiten von PGA-Tour-Spielern:
Driver 235 Meter
Holz 3 212 Meter
Eisen 3 185 Meter
Eisen 7 140 Meter
PW 100 Meter
+
zum Vergleich:
+
Holz 3 eines Hcp. 0 Amateurs:
185 Meter
+
Holz 3 eines Hcp. 15 Amateurs:
165 Meter
+
Holz 3 eines Hcp. 25 Amateurs:
150 Meter
+
jeweils carry (= reine Flugbahn) und ohne Golfer-Latein ;-)

Spieltechnik
Was eigentlich klar ist, ist für viele Spieler neu bzw. zumindest nicht bewusst: man schlägt zuerst den Ball und berührt danach den Boden (abgesehen von wenigen Sonderfällen, z.B. im Bunker). Nur so können Sie einen Backspin erzeugen und konstante Schlagweiten erzielen. Bis zum Eisen 7 geht dies noch relativ kontrolliert, spätestens bei den langen Eisen trennt sich allerdings superschnell die Spreu vom Weizen.
Entsprechend Ihren Fähigkeiten sollten Sie deshalb Nutzen vor Lehrbuch walten lassen. Also nicht gleich ein Eisen 3 als Prüfstein wählen, sondern kontrolliert mit den kürzeren Schlägern Sicherheit gewinnen.

Training
Die Spuren, die Sie beim Schlagen am Boden hinterlassen, sind mit Abstand das beste Mittel, Ihren Schwung zu analysieren.
Viele Schwungfehler werden pauschal bestimmt und ebenso pauschal behandelt. Doch allein der weitverbreitete Slice kann unterschiedlichste Ursachen haben, die jede für sich höchst unterschiedlich beseitigt werden muss.
Zurück zu den Spuren (Divots): Richtung und Anfang sollten Sie verstärkt beachten, immer im Abgleich mit dem entsprechenden Ballflug. Eine detaillierte Anleitung kann angefordert werden (kostenlos).

Training
Ein mittig getroffener Schläger (square und die Schwungbahn Richtung Ziel vorausgesetzt) ist und bleibt ein Garant für ein hervorragendes Golfspiel. Kontrollieren Sie deshalb regelmäßig Ihre Trefferzonen. Entweder durch Schlagflächen-Pads (die problemlos improvisiert werden können) oder z.B. durch markierte Bälle (etwas Filzstift auf den Ball im Treffbereich ergibt einen wunderschönen Abdruck auf dem Schlägerblatt). Schnell werden Sie ein persönliches Muster feststellen, welches Sie durch gezieltes Training in die Mitte der Schlagfläche verlagern können. Schläger mit Gewichtsschrauben bringen Sie hier leider vom rechten Pfad ab: Ihr Schwungfehler bleibt und die Massenverschiebung geht zu Lasten der Schlagweite.

Allgemein
Auch wenn Kurse und Pros oft einen anderen Eindruck vermitteln: es gibt nicht den ultimativen Golfschwung. Zwar gibt es bei allen Weltklassespielern Überschneidungen in einzelnen Punkten, aber auch ebenso grosse Unterschiede.
Womit gleich ein zweiter wichtiger Punkt angesprochen wird: der Vergleich mit Weltklassespielern. Wer hier Bewegungsmuster kopieren möchte, muss sich auch über die sportliche Fitness dieser Spieler klar sein ... und über seine eigene.
Es bleibt: Tipps, Lehrfilme, Prostunden und Vorbilder etc. können nur Anregungen geben, Ihren persönlichen Schwung müssen Sie selbst finden. Und eben dieser Schwung wird sich an Ihren individuellen Möglichkeiten orientieren müssen.

Schlägerbau
MOI ist eine wiederentdeckte Gewichtsphilosophie, die im regelmäßigen Turnus als "neu" angeboten wird. Eine Alternative zum traditionellen Schwungewichts-System, welches (aus Spielersicht grundlos) die absolute Nr. darstellt. Beide Systeme haben ihre Befürworter, aber auch ihre Schwächen.
Während der Schlägerbau mit locker gehandhabtem Schwunggewicht im Prinzip nur der Industrie Vorteile bringt (minimale Kosten), stellt der Bau nach MOI den Clubfitter vor unlösbare Aufgaben. So haben sich in der Praxis mehr MOI-Näherungen als echte MOI-Lösungen durchgesetzt. Von uns untersuchte MOI-Schlägersätze wurden im Prinzip nur "schöngerechnet", was legitim ist, aber unterm Strich auch ohne grossen Nutzen.

Nach vielen Feldversuchen bleibt: ein Schlägersatz muss einfach nur korrekt gebaut werden, dann begeistert er konkurrenzlos. Doch diese handwerkliche Aufgabe hat es in sich:

die Rohware (Schlägerköpfe) ist zu ungenau ... und der Clubfitter verfügt nicht über die nötigen Maschinen, dies zu korrigieren

die Schäfte weisen zu grosse Schwankungen auf ... und der Clubfitter verfügt nicht über die notwendigen Messeinheiten bzw. eine vollständige Messung über die gängigen Frequenzstationen würde pro Schaftsatz mehrere Stunden dauern

Training
Es gibt viele Hilfsmittel, um den Golfschwung zu erlernen oder zu korrigieren. Nur wenige taugen allerdings etwas und völlig sinnlos wird jedes Trainingsgerät, wenn nicht VORHER klar ist, was mit dem Training erreicht werden soll.
+
Stellen Sie für sich fest, ob es am Griff, an der Schwungbahn oder am Bewegungsablauf mangelt. Falls zum Beispiel die Schwungbahn: Auf- oder Abschwung? Setup oder Finish? etc.etc.
+
Wenn Sie - wie 70% Ihrer Kollegen - unter einem zu festem Griffdruck leiden, dann hilft Ihnen weder ein Luftball, eine Abschlagmatte oder noch ein Trainingsgriff o.ä.
+
Eine tabellarische Aufstellung, was für welches Training ideal ist, kann kostenlos angefordert werden. Darunter sind auch viele Sachen, die man selbst basteln kann ... es muss nicht immer teuer sein, um Wirkung zu haben.

Wer ist Marken-Golf.de?
In jedem Fall ein kleiner Haufen, der die nötige Bessesenheit in Sachen Golf besitzt. Ohne diese wäre Marken-Golf ein Handel, wie man es gewohnt ist: der Verkauf steht im Vordergrund, die Produkte werden nach Trend und Absatzzahlen ausgwählt.
+
Bei Marken-Golf stehen diese Punkte jedoch ganz weit hinten. Weiterentwicklung, eigene Austestung und eigene Fertigung stehen im Vordergrund. Das Verlangen nach Perfektion ... bis wirklich alles passt.
+
Hauptverantwortlich ist hier Mike Klais. Gelernter Rennmechaniker mit dem Fachgebiet Hochleistungsmotore. Tätig für die Werksteams von BMW (Tourenwagen) und Toyota (Rallye) zur damaligen Zeit. Aus dieser Zeit stammt auch der Drang nach genauer und präziser Arbeit.
+
Golfschläger und Rennmotore sind gar nicht so unterschiedlich. Material-Know-How, Berechnung, Fachkenntnis und eine solide Fertigung kommt beiden zugute, bzw. ist vielmehr die alleinig mögliche Basis für den Erfolg.
+
Der Maschinenpark von Marken-Golf ist demzufolge einzigartig. Da weltweit der Schwerpunkt auf Masse statt auf Qualität ausgelegt ist, mussten nahezu alle Maschinen und Messeinrichtungen selbst entwickelt und gebaut bzw. modifiziert werden. Eine Fundgrube für jeden begeisterten Clubfitter, allerdings sind die Kernentwicklungen unter Verschluss.
+
Neben aller Präzision wurde und wird jedoch auch Wert auf eine intelligente, fast schon prakmatische Fertigung gelegt. Zwischenschritte vereinen und das Ergebnis denoch verbessern. So hat man bei Marken-Golf beispielsweise die Bestimmung der Schaftparameter (jeder Schaft wird hier einzeln gemessen!) zeitmäßig um fast 80% reduzieren können, bei einer erheblich höheren Messgenauigkeit. Tatbestände, die die Qualität steigern und die Kosten senken.
+
Gefertigt wird fast ausschliesslich in Deutschland. Produkte wie die neue Putterlinie werden sogar 100% in Deutschland hergestellt: gefräst und endveredelt "Made in Germany".
+
Schweissen (Edelstahl, Titan, Aluminium), CNC-Fräsen, Drehen, Sandstrahlen, Polieren etc.: alles aus einer Hand.

Gewicht von Putterköpfen
Aufgrund vieler Anfragen:
+
das klassische Kopfgewicht eines Putters liegt in der Neuzeit bei 310 bis 330 gr.
+
der Referenz-Putter mit den grössten Erfolgen wiegt 350 gr.
+
die aktuellen MOI-Putter brechen mit alten Regeln und bringen 360 bis über 400 gr. auf die Waage
+
unsere aus dem Vollen gefrästen CNC-Putter <Made in Germany> wiegen exakt (wie gesagt, nur der Putterkopf):
+
Blade-Putter Edelstahl 375 gr.
Blade-Putter Kupfer 435 gr.
+
Longhitter Aluminium 352 gr.
+
Goliath 480 gr.
David 310 gr.
 

Was passiert ...?
... wenn der Schaftflex viel zu weich oder viel zu hart ist?
+
Ein weicher oder zu weicher Schaft eines Golfschlägers verstärkt in der Regel Schwungfehler. Er reagiert sensibler in allen Bereichen. Aus dieser Not kann man aber auch eine Tugend machen: ein weicher Schaft ist ideal zum Lernen, da Schwungfehler schnell, deutlich und schonungslos aufgezeigt werden.
+
Ein zu harter Schaft fühlt sich im Schwung "tot" an, da das Tempo den Schaft nicht fordert, also ihm keine Vorspannung abringt. Demzufolge neigt der Spieler, weiter auszuholen. Den Aufschwung also zu überziehen, um so mehr Tempo und Kraft in den Schwung bringen zu können. Ein verständlicher Reflex, der allerdings alles andere als ein konstantes, präzises und souveränes Spiel ermöglicht.

360°-frequenzselektierte Schäfte?
Dies ist eine Besonderheit bei uns (bitte zuerst den Blog zu "frequenzselektierte Schäfte" lesen).
+
Bei hochwertigen Golfschlägern werden die Schäfte frequenzselektiert, also im Schwingungsverhalten aufeinander abgestimmt. Dazu gibt es entsprechende Messgerätschaften. Das Prozedere:
Der Schaft oder Schläger wird fix eingespannt, in Schwingung versetzt und die Anzahl der Schwingungen in CPM (cycles per minute) gemessen.
+
Diese CPM indizieren auch den Flex des Schaftes. Verändert kann diese Schwingung durch das Kopfgewicht und die Schaftlänge werden:
+/- 0,25 inch Schaftlänge = -/+ 2 CPM
+/- 2 gr. Kopfgewicht = -/+ 1 CPM
(10 CPM sind ein Flexsprung, also von R nach S oder umgekehrt etc.)
+
Schwachpunkt: die Flexbestimmung erfolgt nur in einer bestimmten Schwingungsrichtung des Schaftes, wogegen der Golfschlägerschaft im Schwung ja bekannterweise gedreht wird. Die Frequenz stimmt also bei herkömmlicher Bauweise nur an einem Punkt des Schwunges.
+
Bei unseren Präzisions-Golfschlägern und bei Longhitter wird deshalb die Frequenz des Schaftes rundum gemessen. Identische Schäfte (die also 360° das gleiche Schwingungsverghalten vorweisen) werden dann satzweise sortiert und für diese Golfschläger verwendet. Der absolute Kick im Spiel.
 

Frequenzselektierte Schäfte?
Wenn man sich mit Golf länger befasst, taucht irgendwann der Begriff Frequenz im Zusammenhang mit Golfschlägerschäften auf.
+
Jeder Schaft (auch gleichen Typs und gleicher Produktion) hat seine individuelle Frequenz, sprich Eigenschwingung. Bleibt diese Frequenz unberücksichtigt, hat jeder Schläger innerhalb eines Satzes ein anderes Spielverhalten.
+
Wie wunderbar ein Schlägersatz mit frequenzselektierten Schäften spielbar ist, kann JEDER bestätigen, der solch eine Satz gespielt hat.
+
Wie aufwendig die Frequenzselektion ist, zeigt die Tatsache, dass bei fast allen herkömmlichen Golfschlägern die Frequenz NICHT berücksichtigt wird. Der Fertigungsprozess würde sich immens verteuern.
+
Ganz findige Hersteller kennen das Problem und haben eine ganz "tolle" Lösung parat: gefertigt wird in herkömmlicher Massenabfertigung, nur der Schaft bekommt einen wohlklingenden Aufdruck nach Art von "frequency matched" oder "Frequenz-harmonisiert" und ähnliches. Pure Augenwischerei.
+
Im traditionellen Vertrieb sollten Sie bei Preisen für einen Eisensatz unter 800,00 EUR die Frequenzselektion kritisch hinterfragen, bei teureren Sätzes schadet es nicht, wenn Sie dies trotzdem tun.
+
Aufgrund unseres anderen Herstellungsprozesses und dem Direktvertrieb können wir bei Golfschlägern <Made in Germany> frequenzselektierte Schäfte bereits ab 299,00 EUR für den kompletten Schlägersatz bieten, z.B. das Modell 59er Prowinn.

Power-Trainer
Zu unseren Power-Ringen hatte Herr L. folgende Fragen:
+
- wie funktionieren diese Ringe? Ihre Beschreibung mit einem "Schlüsselreiz" klingt zwar vielversprechend, aber nicht ausführlich?
[Mike Klais] der Effekt ist sehr schwer beschreibbar. Nüchtern betrachtet passiert folgendes: der Golfschlägergriff wird automatisch in die Finger verlagert (wo er hingehört) und der letzte bzw. die letzten beiden Finger können sich an der Erhebung des Power-Ringes abstützen, wodurch der Griffdruck (Angst, der Schläger könnte rutschen) sich automatisch lockert. Die Abstützung funktioniert sogar so gut, dass man den Griffdruck fast gegen Null reduzieren kann, ohne dass der Schläger aus der Hand rutscht (er würde sich nur verdrehen).
+
- warum ist die Ausführung für Hölzer unterschiedlich?
[Mike Klais] für Hölzer werden zwei Abstützungen eingesetzt, wodurch die Griffführung und der Relaxeffekt noch stärker ist. Erfahrungsgemäß werden gerade Hölzer zu stark "gequetscht".
+
- ist der Power-Trainer auch bei veränderten Schlägern anwendbar (Griffe sind ja dementsprechend dicker) ?
[Mike Klais] bis zu den üblichen Griffstärken (ca. Jumbo) ist es kein Problem. Unser FatBoy Griff kann damit nicht ausgestattet werden, allerdings ist es hier auch nicht notwendig.

Schaftlängen: was ist erlaubt?
Sofern Ihr Schläger für Turniere zugelassen sein soll, sind folgende Schlägerlängen verbindlich:
+
minimale Schlägerlänge 18 inch (457,2 mm)
+
maximale Schlägerlänge 48 inch (1219,2 mm)
(Ausnahme: Putter dürfen länger sein)
+
Interessant ist die minimale Länge. Warum wird hier limitiert? Nun, ein kürzerer Schaft ermöglicht ein genaueres Spiel. Also ideal in der Annäherung und beim Putten, wenn die Schlagweiten kein Thema mehr sind.
+
Es hat früher sowohl Eisen als auch Putter mit 18 inch gegeben, auch waren diese sehr beliebt. Das Spiel damit sieht etwas eigen aus, vielleicht der Grund für das Aussterben.

Putter: Schaftlänge
Die Standardlängen für Putter sind in Europa wie folgt:
Herren 34,5 bis 35 inch
Damen 33,5 bis 34 inch
+
Beide Werte sind jedoch zu lang! Hinweis: Wir liefern trotzdem entsprechend den üblichen Standardlängen (also 34 und 35 inch), da sonst zu viele "Reklamationen" kommen.
+
Warum zu lang?
Viele Golftrainer sind sich einig, dass die beste Puttstellung wie folgt ist:
1. Arme ab Schultern senkrecht und entspannt nach unten "baumeln" lassen
2. Augen direkt über dem Ball (siehe auch Putt-Trainig-Tipp)
Macht man beides, merkt man schnell, dass ein Standardputter zu lang ist. Greifen Sie nun Ihren Putter bequem aus dieser Stellung heraus, wird die Schaftlänge bei 30 bis 32 inch liegen.
+
Mit einem langen Schaft stehen Sie viel weiter vom Ball entfernt und sehen Sie die Ziellinie nur von der Seite. Beides ist für die meisten Spieler negativ.
+
Welche Schaftlänge sollen Sie nun spielen?
Probieren!

Welcher Golfball?
"Was erwarten Sie von einem Golfball?"
+
Diese Umfrage brachte folgendes Ergebnis:
mehr Distanz: 62%
mehr Ballgefühl: 22%
mehr Spin: 10%
niedriger Preis: 6%
+
"Distanz" ist also der Hauptwunsch, während realistisch betrachtet für das Handicap das "Ballgefühl" entscheident ist.
+
"Mehr Distanz" bei einem Golfball bedeutet in der Regel jedoch nur ein paar Meter. Bei Vergleichstests wird ein "Mehr" an 2-3 Metern bei einer effektiven Länge von rund 240 Metern bereits als sensationell beschrieben. Mal ehrlich: ist dieses Plus für den Durchschnittsgolfer von Bedeutung?
+
Richtig viel mehr Länge erhält man durch einen guten Schwung und ein ausgewogenes Equipment. Der Ball ist hier eher das I-Tüpfelchen. Ausser beim Ballgefühl rund ums Grün: hier hat der Ball mehr, aber auch nicht wesentlichen Einfluss ... zumindest beim Normalgolfer.
+
Übrigens: das nur 6% den Preis als wichtig erachten, ist ein Gerücht. Die Verkaufszahlen sprechen hier eine ganz andere Sprache ... Geiz scheint leider auch bei Golfern g**l zu sein. Zumindest in Sachen Golfball.

Fitting und Setup
Über das korrekte Fitting haben wir an anderer Stelle schon viel geschrieben, interessant ist jedoch auch ein Punkt in Sachen Setup (Ansprechen des balls): die Rumpfneigung.
+
Der Amateur neigt zu einer zu aufrechten Haltung und geht mehr in die Knie bzw. "senkt" einfach den Allerwertesten. Gut zu beobachten auf der Drivingrange.
+
Der Pro hat hier eine gänzlich andere Haltung, vor allem ist der Rumpf stärker nach vorne geneigt.
+
In Zahlen (Neigung des Rumpfes in Grad):
Handicaper 25 Mittelwert: 22°
Handicaper 15 Mittelwert: 28°
Handicaper 5 Mittelwert: 30°
Pro Mittelwert: 34°
+
Wenn auch die Werte innerhalb einer Gruppe schwanken (z.B. bei den Pros je nach Spieler und Schläger zwischen 25° und 46°) ist die Tendenz der Mittelwerte jedoch eindeutig.
+
Ein klassisches Fitting orientiert sich an der Idealhaltung (ab 30°), was auch erklärt, dass manche Anfänger einen korrekten Golfschläger anfangs als zu kurz oder im Lie als falsch empfinden. Ob nun die Golfausrüstung an die nachteilige Haltung (zu aufrecht) oder an die bewährte Haltung der guten Spieler angepasst wird, bleibt die Entscheidung des Kunden.

 

Eine Anfrage bzgl. Golfschläger-Umbau
Frage:
Sehr geehrte Damen und Herren,
durch Zufall bin ich auf Ihrer Homepage "gelandet" und habe mit großem Interesse Ihre Beiträge dort gelesen.
Nun meine Frage:
Ich spiele derzeit einen Schlägersatz von T... und zwar das Modell R...
Können Sie an einigen dieser Schläger (SW bis Eisen 5) ein Fitting durchführen?
Speziell dachte ich an die genaue Ausrichtung des Schaftes?!
Antwort:
Hallo
ein Ausrichten der Schäfte kann man bei jedem Schläger machen, es beinhaltet jedoch immer eine Erneuerung des Schaftes, da die herkömmlichen Schäfte nach unseren Maßstäben eigentlich nie stimmen und nicht mehr wesentlich verbessert werden können.
+
Eine Ausrichtung gibt es in zwei Stufen:
1. Eindimensional gerichtet (üblicherweise als "frequenzselektiert" bezeichnet)
2. 360-Grad-gerichtet (gibt es nur bei uns)
+
Die zweite Stufe ist aus unserer Sicht mit Abstand die beste.
+
Da der Schläger für beide Stufen bereits komplett zerlegt werden muss, empfiehlt sich auch gleich eine Gewichtsoptimierung und eine Justierung von Loft und Lie.
+
Die komplette Arbeit inkl. Material liegt bei ca. 450,00 (Stahlschaft) bis 850,00 (Bi-Matrix-Schaft). Der genaue Preis ist abhängig von einer Begutachtung des Schlägersatzes.
+
Änderungen an Loft und Lie geschehen ohne Garantie bei Bruch, was aber im schlimmsten Fall günstig repariert werden kann.
+
Der Umbau bzw. der Umstieg auf ein Modell mit gerichteten Schäften ist immer empfehlenswert: das Handicap sinkt bzw. stabilisiert sich, Spielfreude und Selbstsicherheit steigen.


 

Zuschrift wegen Presseberichte
Herr Königs frägt:
"Liebe Markengolfer,
obwohl mich manches von Euren Argumenten überzeugt fällt mir doch auf, daß die jüngste Erwähnung in der Presse aus dem Jahre
2004 stammt. Ist einem der Beteiligten nichts Neues mehr eingefallen, seid Ihr unangreifbar oder gar uninteressant geworden?
Mit Neugier, A.K.
+
Marken-Golf antwortet:
"Hallo
danke für die aufmerksame Beobachtung. Hier mal etwas Licht ins Dunkel:
+
letzte Pressenotiz 2004: wir beobachten den Markt der Fachpresse nicht mehr, wissen deshalb auch nicht, wer was von uns schreibt, da der Inhaltswert einer käuflichen Redaktion für uns nicht interessant ist.
Die letzte Berichterstattung (ohne Bezahlung und ohne unser Zutun) ist übrigens vom Dezember 2005 (Mag. DRIVE). ... also doch nicht ganz in der Versenkung verschwunden ...
+
Unangreifbar: hoffentlich! Zumindest bauen wir alles selbst und wissen, was wir tun. Wer kann dies ausser uns noch behaupten?
+
Uninteressant: die Konkurrenz hackt ziemlich auf uns herum und anerkannte Golf-Gurus empfehlen uns (auch wenn diese mit anderen Unternehmen verstrickt sind). Beides Anzeichen, die nicht als schlecht zu bewerten sind ... oder?
 

Putt-Trainer
Der Putt-Trainer eignet sich für Teppichboden, Kunstrasen und echtes Grün.

Funktion: ersten Ball in die Loch-Vertiefung spielen, so, dass er dort hängen bleibt. Dann diesen mit einem zweiten Ball anspielen. Bei korrektem Treffer und Tempo laufen dann beide Bälle zum Spieler retour. Fehlschüsse laufen durch die schiefe Ebene ebenfalls retour.
+
Macht Spass und bietet ein sehr effektives Training, da neben der Ausrichtung vor allem das Tempo passen muss.
+
Bild ist vom Prototypen. Serie wird weiterhin aus Holz gefertigt. Preis ca. 59,00 bis 79,00 EUR. Fertigung ggf. in Behindertenwerkstätten.
+
Ihre Meinung dazu würde uns interessieren.

Impact-Training
Statt einen Golfball zu schlagen, wird im Training oft gegen einen speziellen Impact-Sack geschlagen. Der Traingseffekt, das Entwickeln und Verstärken einer geballten Energieentladung, ist seit langem bekannt und in guten Golfschulen ein Standardtraining.
+
Statt dem Erwerb eines solchen Sacks für rund 60,00 EUR kann man sich auch schnell selbst etwas basteln: ein alter Autoreifen, ein Kartoffelsack mit Lumpen ausgestopft etc. erfüllt den gleichen Zweck.
+
Dieses Training können Sie auch problemlos im eigenen Garten und sagor im Haus durchführen.

Putt-Training mit einer CD = besser putten zum Nulltarif
Der Schlüüsel zu einem guten Putt ist die korrekte Ausrichtung der Augen zum Ball. Ideal ist es, wenn man mit den Augen genau senkrecht über dem Ball ist.
+
Für eine perfekte Kontrolle und Ausrichtung nimmt man einfach eine normale CD, legt diese mit der verpiegelten Seite nach oben auf einen ebenen Boden und platziert den Ball in das mittige Loch der CD.
+
Sobald nun Ihre Augen in der Ansprechstellung korrekt über dem Golfball stehen, sehen Sie Ihr Spielgelbild in der CD ... 100% präzise auf das Ziel ausgerichtet.
+
Einfach, kostenlos, effektiv.

Bi-Matrix-Schaft
Dieser Schaft verbessert jeden Golfschläger und bewegt anscheinend auch die Gemüter. Vorweg: den Bi-Matrix-Schaft wie von uns beschrieben gibt es weltweit nur bei uns. Das Fertigungsverfahren gehört uns und damit sind wir schon bei der Unterscheidung zu anderen Bi-Matrix-Schäften und zu den Argumenten von Proshops:
+
Namhafte Hersteller haben ihr Glück mit einem verstärkten Schaft (=Bi-Matrix) versucht, jedoch konnte bislang anscheinend keine Konstruktion eine Langlebigkeit vorweisen, weshalb die Verbreitung gering war und meist schnell eingestellt wurde.
+
Unser Verfahren verwendet hier einen Trick, der Patent-fähig ist, aber aus Kostengründen (ein wasserdichtes Patent kostet min. 50.000 EUR) lieber als Firmengeheimnis gehütet wird. Im Ergebnis ist unser Bi-Matrix-Schaft nahezu unverwüstlich und er hat seine Stabilität bereits seit 7 Jahren bewiesen: kein einziger Defekt bei tausenden von Schäften.
+
Über die Vorteile dieses Schaftes berichten wir an anderer Stelle, hier lieber ein paar grandiose Argumente von Händlern, die keinen Zugriff auf unseren Schaft haben:
+
"Wenn der Schaft so gut ist, warum spielt ihn dann nicht jeder?"
Gegenfrage: warum fährt nicht jeder ein Formel 1 Auto, wenn schon die weltbesten Fahrer dies tun? Oder anders: was alle machen, muss nicht zwangsläufig besser sein.
Schön ist auch diese Fachmeinung:
"Bi-Matrix ist Schwachsinn, denn hier wird Metall mit Garphite verbunden. Wie soll das denn halten?"
Tja, wie soll das halten? Diese Frage muss sich JEDER Golfschläger mit Graphiteschaft stellen, denn der Schlägerkopf ist aus Metall und der Schaft aus Graphite. Würde diese Verbindung nicht möglich sein, dann hätten die Hersteller von Golfschlägern einige Millionen Reklamationen auf dem Tisch.
+
Fakt bleibt: Bi-Matrix ist nicht nur unsere Top-Empfehlung, sondern der Favorit von jedem, der ihn mal getestet hat.

 

www.marken-golf.de